Am 13. April 2026 fand im Bundestagsausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat eine öffentliche Anhörung zum Antrag „Ein Tierschutzgesetz, das Tiere wirksam schützt“ statt. Der Antrag umfasst zentrale Maßnahmen, die geeignet sind, die Lebensbedingungen von Tieren in menschlicher Obhut deutlich zu verbessern.
Dazu zählen unter anderem die Beendigung der Anbindehaltung, strengere Regelungen zur Vermeidung von Qualzucht, die Reduzierung nicht kurativer Eingriffe, ein Verbot von Tiertransporten in Hochrisikostaaten sowie verpflichtende Videoüberwachung in Schlachtbetrieben.
Die Anhörung machte jedoch deutlich, dass weiterhin erhebliche Differenzen in der Bewertung grundlegender Tierschutzfragen bestehen. Während zahlreiche Sachverständige und Organisationen die Notwendigkeit umfassender Reformen unterstreichen, vertreten andere weiterhin Positionen, die nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Stand und den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen.
Aus Sicht des Tierschutznetzwerks ist klar:
Ein modernes Tierschutzgesetz muss Tiere als Mitgeschöpfe mit eigenen Interessen anerkennen und ihren Schutz konsequent in den Mittelpunkt stellen.
Die Pressemitteilung im PDF-Format ist hier abrufbar.




